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Braunbär

16.11.2017

Wie viel wissen Sie über diesen pelzigen Einzelgänger?

Braunbären sind in der freien Wildbahn Einzelgänger, die nur zum Zweck der Paarung für kurze Zeit einen Partner suchen. Der Nachwuchs kommt meist im Winter (Dezember und Januar) zur Welt. Ein Wurf besteht aus einem bis maximal drei Bärenjungen. Die Mutter kümmert sich zwei bis drei Jahre um ihre Jungtiere. Danach lockert sich die Mutter-Kinder-Beziehung langsam, bis sie wieder bereit für eine erneute Paarung ist.

Die Jungtiere sind nach drei Jahren zwar noch nicht vollständig ausgewachsen, sind aber bereits für ein Leben alleine bereit. Ihre Größe ändert sich noch bis zu einem Alter von acht Jahren. Dabei ist das Längenwachstum mit etwa sechs Jahren abgeschlossen, in die Breite wachsen Bären aber noch bis zum vollendeten achten Lebensjahr.

16 Stunden pro Tag auf Nahrungssuche

Kaum vorstellbar, aber Bären verbringen den Großteil ihres Lebens mit der Suche nach Futter. Ganze 16 Stunden pro Tag sind sie damit beschäftigt. Bären sind Allesfresser. Sie streifen durch feste Reviere und legen dabei viele Kilometer täglich zurück.

Im Winter ruht der Bär

Den Herbst nutzen Bären, um Fettreserven anzulegen. Sie erhöhen dabei ihren Energieumsatz. Denn im Winter schlafen Bären. Dabei schaltet auch ihr Organismus in den Ruhemodus. Das Herz schlägt dann pro Minute statt 40 nur noch acht Mal. Auch die Körpertemperatur sinkt um ca. fünf Grad. Damit benötigen die Tiere über viele Monate keine Nahrung aufnehmen; ihr Energieverbrauch reduziert sich. 

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